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Isolier- und Abdichtungstechnik
Wehrstr. 74
46047 Oberhausen
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Aus unserem Ratgeber
Was hilft gegen aufsteigende Feuchtigkeit?
Was ist eine Feuchtigkeitsanalyse?
Wie lüfte ich richtig?
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Wie kann die Ursache für den Wassereintritt erkannt werden?
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Was ist sicherer, eine Kellerinnen- oder Außenabdichtung?
Welcher Putz sollte im Keller verwendet werden?
Ist eine Drainage immer erforderlich?
Wie werden Risse im Mauerwerk dauerhaft beseitigt?
Was ist eine Horizontalsperre, bzw eine Horizontalabdichtung?
Was sind Wärmebrücken?
Was ist eine Schleierinjektion?
Wie funktioniert die Estrich-Trocknung?
Was sind Kapillare?
Ursachen für feuchtes und nasses Mauerwerk
Seitlich ins Mauerwerk eindringende Feuchtigkeit
Bauwerke kommen immer mit dem Erdreich der Umgebung in Berührung. Deshalb ist eine Außenabdichtung unverzichtbar. Fehlt diese oder weist sie an verschiedenen Stellen Mängel auf, gelangt Grund-, Hang- und Sickerwasser im erdberührten Bereich in den Baukörper.
Man unterscheidet hierbei drei Wasserbelastungsfälle:
- Bodenfeuchtigkeit,
- nichtdrückendes Wasser,
- und von Außen drückendes Wasser.
Bei der Ausführung einer Außenabdichtung werden viele Fehler gemacht: Der Wasserbelastungsfall wird falsch eingeschätzt, der Untergrund nicht ausreichend behandelt, der Wand/Sohlenanschluss wird unzureichend abgedichtet, die Beschichtung ist zu dünn, der Verfüllschutz ist ungeeignet oder fehlt sogar ganz. Neben einer fehlerhaften Außenabdichtung fehlt in vielen Fällen auch noch die Horizontalsperre. Das Wasser kann ungehindert ins Mauerwerk eindringen.
Folgen seitlich einziehender Feuchtigkeit
Gelangt Wasser über die Außenwände ins Mauerwerk, nimmt es dieses wie ein Schwamm auf und transportiert es über die kapillare Saugwirkung weiter. An der Oberfläche des Mauerwerks verdunstet die Feuchtigkeit. Hier bilden sich unschöne Flecken, moderiger Geruch und Schimmel. Im weiteren Verlauf beginnt der Putz zu bröckeln, es kommt zu Schäden am Mauerwerk.
Seitlich eindringende Feuchtigkeit verhindern
Es gibt zwei Möglichkeiten, gegen seitlich in das Mauerwerk gelangende Feuchtigkeit anzugehen. Eine davon ist eine nachträglich angebrachte Außenabdichtung. Hier muss das Mauerwerk bis zur Fundamentunterkante freigelegt und gesäubert werden, bevor es mit einer Schutzschicht aus einer Bitumen-Kunststoffmasse und Gewebematten versehen wird. Eine nachträgliche Sanierung von außen gestaltet sich jedoch oft schwierig, etwa wenn das Fundament durch bauliche Maßnahmen von außen schwer zugänglich ist. Dann empfiehlt sich eine Abdichtung von innen durch Injektionen und Verkieselung. Bei beiden Verfahren wird zusätzlich eine Horizontalsperre angebracht, um aufsteigende Feuchtigkeit zu unterbinden und das Mauerwerk dauerhaft vor weiteren Schädigungen zu schützen.





